Institut für Geschichte des Grillens

Eine ausgesprochen ernst zu nehmende Geschichte des Grillens, beginnend mit den allerersten Anfängen. 😉

Quelle: www.Uni-Styrum.de
mit freundlicher Genehmnigung des „Dekans“ Nico Vondung
Leiter: Prof. Dr. bar. b.q. h.c. S. Alsicetta

Zur Historie der Wurstometrie

I. Grillzeitalter: Der Qualm der Jahrmillionen.

Der Fachbereich Grillwissenschaften, an dem sich der Subordinarius für angewandte Wurstologie befindet, ist der älteste der Welt. Nur unverbesserliche Pazifisten glauben heute noch daran, dass die Entdeckung des Feuers vor 1,4 Millionen Jahren irgendwie militärischer Natur war. Vielmehr waren es die ersten sagenhaften Fortschritte in den Grillwissenschaften, die zu solch großartigen Erkenntnissen führten.

Wie neuste Erkenntnisse unseres Instituts belegen, bestanden schon seit 1,9 Mio. Jahren Forschungstendenzen in diese Richtung, um so genialer erscheint einem heute, dass unsere akademischen Ahnen schon damals den Namen Grillwissenschaften wähnten (siehe auch „die zündelnden Ideen des Gnchruuut Zampanotrr anno 1,6 VUZ“ Band I-IV). Gerade die Hütung und Bewahrung des Feuers stellte zu dieser Zeit ein großes Problem dar. Ein normales handelsübliches Feuer kostete immerhin um 1,4MJVUZ den stattlichen Betrag von 3 Neandertalern, einer damals gebräuchlichen Währung. Die meisten Personen besaßen in ihrem ganzen Leben nur einen einzigen. Durchschnittlich natürlich.Diese 3 Taler wurden auf der Altar-Esse des Feuergottes M. Luzi Fehr geopfert, wenn sich das Sternbild des „großen Grills“ senkrecht über der Kultstädte befand. Dies erforderte einiges an druidischen Berechnungskünsten. Die hierzu gebrauchten Supercomputer von bis zu 32 Megalith können heute noch in Stonehenge und anderswo bewundert werden.

So zeigte sich der Gott manchmal geneigt und ließ Feuer vom Himmel fallen. Dieses Ereignis wurde sogleich mit einem gebührenden Baba Becu (frühzeitlich „Grillfest“) gefeiert, bei dem die Opfergaben symbolisch für den wohlwollenden Gott verspeist wurden. Aus dieser Zeit stammt die alte Redensart „Ruchaschnuffa Talla ey schmörgel“ (riecht wir gegrillter Neanderthaler) – was damals das höchste kulinarische Lob für eine Köchin war.

II. Grillzeitalter: Das schwarze Gold.

Die folgenden Jahrtausende der Grillkunst waren von mehreren tragischen Verpuffungen überschattet. Man muss sich vorstellen, dass viele Familienväter in Stammesfehden und Scharmützeln die Grillzange abgegeben hatten, und frühreifer Nachwuchs den Familiengroßgrill bedienen musste.

Das Blatt wendete sich, als Ignazius Grau, ein heidnischer Vorfahr vom Schwarzpulvererfinder Berthold Schwarz, beim Versuch, den Rollator seiner Schwiegermutter zu entfachen, die Holzverkohlung erfand. Noch Jahre später zierte die verkohlte Alte den Altar der Grilldruiden, bis sie um 400 vor unserer Zeitrechnung leider bei einem Blitzeinschlag ums Leben kam.

Die Nachfahren von Ignazius Grau, die sich ob ihrer berühmten Vorfahrin bald in „Schwarz“ umbenannt hatten, hielt nun nicht mehr viel bei ihrer alten Religion, sie schworen schon früh aufs Christentum und bezeichneten Luzi Fehr nun als den großen Satan. Man weiß aber, dass sie heimlich weiter mit ihm Geschäfte machten, und so kam es im 14. Jhdt. zur großartigsten Entdeckung durch Berthold Schwarz.

Sein letzter Satz: „Mit diesem Hammerschlag taufe ich dich >Schwarzpulver<„, der das gesamte Kloster in Schutt und Asche legte, setzt den Schlussstein dieserältesten nachgewiesenen Blutlinie der Grillwissenschafter. Dies wird nicht besonders tragisch gesehen, da er sowieso Mönch war.

III. Grillzeitalter: Die Breitenwissenschaft.

Durch die Erschließung großer Holzkohlevorkommen, die leider – was uns heute sehr leid tut – zur restlosten Abholzung Schottlands und Siziliens führte, wurde die Grillkunst eine Volkswissenschaft. Leider landeten die großen Druiden damaliger Zeit fast alle auf dem Grill der Inquisitoren, so dass schier ungeahnte alte Erfahrungen und Geheimrezepte mit ihnen in Rauch aufgingen.

IV. Grillzeitalter: Das große Vergessen.

Heute gerät die Grillwissenschaft immer mehr in den Schatten der modernen Technik. Nur hin und wieder hört ein zumeist als psychisch krank diffamierter Mensch noch den Ruf der frühen Steinzeit und grillt im eigenen Wohnzimmer. Die Grillkunst wird immer mehr in anatolische Fachinstitute ausgesourced. So geht immer mehr Kultur und Fachwissen unweigerlich verloren. Doch gerade dagegen wehrt sich das Fachinstitut für Grillwissenschaften und Wurstkunde. Mit, wie wir bemerken dürfen, durchschlagendem Erfolg.

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